Aktuelles


Senat beschließt Änderungen der 2. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Pressemitteilung vom 01.04.2021

 

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, Änderungen der 2. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Diese sind:

Aufenthaltsbeschränkungen im öffentlichen Raum (ab Freitag, 2. April 2021):

  • In der Zeit von 21:00 bis 5:00 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum im Freien nur allein oder zu zweit gestattet, wobei eigene Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitgezählt werden.

Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich (ab Dienstag, 6. April 2021):

  • Private Zusammenkünfte sind nur noch im Kreise der Ehe- oder Lebenspartner*innen, der Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie mit höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts gestattet, wobei deren Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitgezählt werden.
  • Zwischen 21:00 und 5:00 Uhr des Folgetages sind Zusammenkünfte mit haushaltsfremden Personen verboten. Ehe- oder Lebenspartner*innen und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sind davon ausgenommen.

Notbetreuung in Einrichtungen der Kindertagesförderung (ab Donnerstag, 8. April 2021):

  • Die Einrichtungen der Kindertagesförderung sind ab dem 8.4. grundsätzlich geschlossen. Sie bieten einen Notbetrieb nur für Eltern an, die zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit mangels anderer Möglichkeiten dringend auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, und mindestens ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich beruflich tätig ist. Zudem dürfen Alleinerziehende eine Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, sowie Eltern, deren Kinder aus besonderen, dringenden pädagogischen Gründen eine Betreuung brauchen. Gleiches gilt für Vorschulkinder. Näheres regelt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Die geänderte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt damit am 2. April 2021 in Kraft. Sie finden diese dann unter: https://www.berlin.de/corona/.

Pressekontakt: Moritz Quiske, Pressesprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, pressestelle@sengpg.berlin.d

 

https://www.berlin.de/corona/en/measures/directive/

https://www.berlin.de/corona/tr/oenlemler/yoenetmelik/

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/artikel.910023.ar.php

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/artikel.910773.ru.php

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/artikel.909952.pl.php


Pandemieplan vom 23.03.2021 für die Hilfen zur Erziehung

 

Den vorliegenden Pandemieplan haben wir unter Berücksichtigung der Belange der mit uns zusammenarbeitenden Familien, Kinder und Jugendlichen, des Kinderschutzes sowie des Gesundheitsschutzes der Adressat*innen und der Mitarbeiter*innen fortgeschrieben.

  •  Im Leistungsbereich finden die Beratungen und Gespräche mit den Adressat*innen überwiegend in unseren Räumen und gegebenenfalls im Freien statt. Ebenfalls sollen regelmäßige Kontakte per Telefon oder Video vereinbart werden. Unsere Beratungsräume sollen nach Adressat*innen-Besuchen gelüftet, gereinigt und desinfiziert werden. Hausbesuche können bei Bedarf durchgeführt werden. Vor dem Betreten der Wohnungen sollen die Familien gebeten werden, die Räume drei Minuten lang zu lüften.
  • Im Gefährdungsbereich gibt es wöchentlich einen verbindlichen Kontakt mit den Adressat*innen. Diese Kontakte werden ebenso umgesetzt, wie im Leistungsbereich. Zusätzlich findet hier – besonders, wenn die Hilfeplanung einen Kontrollauftrag einschließt – ein wöchentlicher Hausbesuch statt.
  • Alle Mitarbeiter*innen führen Listen über die Personen, die bei den Hausbesuchen anwesend sind und hinterlegen sie bis Montag der Folgewoche in der Geschäftsstelle.
  • Bei Hausbesuchen und anderen Kontakten mit Adressat*innen und Kooperationspartner*innen in geschlossenen Räumen werden von allen anwesenden Personen medizinische Masken getragen.
  • Befinden sich Adressat*innen in Quarantäne, erfolgt immer eine Info an den RSD.
  • Soziale Gruppen an Schulen (Familienklassen, Soziale Gruppe an der Jens-Nydahl-Schule) und andere Gruppenangebote (Kinder aus der Klemme, Familiencoachingreise) werden unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln (medizinische Masken, Abstand einhalten, Hände waschen/desinfizieren) durchgeführt. Ggfs. sind Absprachen mit Kooperationspartnern (Schulen u.a.) notwendig.
  • In der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 16.12.2020 heißt es u.a.:

           Einzel- und Gruppenangebote sollen möglichst auf Online-Angebote umgestellt werden.

           Bei individuellem Bedarf von Kindern und Jugendlichen sollen auch Einzelkontakte und Gespräche unter                                Einhaltung  der individuellen Schutz- und Hygienekonzepte möglich bleiben. Die Gruppengröße darf die                                 Teilnehmerzahl von fünf Personen nicht übererschreiten.

           Diese Vorgabe wird bei der individuellen Umsetzung der Hilfen stets berücksichtigt.

  • Teambesprechungen, Supervisionen und Fallbesprechungen erfolgen videogestützt, telefonisch sowie schriftlich. Nach Absprache mit der Geschäftsführung sind persönliche Team- und Fallbesprechungen möglich. Die Qualitätssicherung ist gewährleistet.
  • In den Räumen am Paul-Lincke-Ufer (PLU) und in der Jonasstraße gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken für alle Mitarbeiter*innen und alle Adressat*innen. Sitzen im Großraumbüro an den Arbeitsplätzen insgesamt weniger als vier Personen, können von ihnen die Masken abgenommen werden.
  • Bei den Beratungsgesprächen in den Räumen von familie e. V. tragen alle Personen ständig eine Maske.
  • In den Hilfen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und das konsequente Maskentragen werschwert sind (insbesondere gilt das bei begleitetenden Umgängen für die Eltern), wird von den Adressat*innen die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests zur Voraussetzung gemacht.
  • Beim Betreten der Räume sollen die Hände gewaschen oder ggfs. desinfiziert werden.
  • Die Computer-Arbeitsplätze am PLU können nur nach vorheriger Buchung genutzt werden.
  • Personen, die keinen Arbeitsplatz oder keinen Raum gebucht haben, sollen sich nicht im Büro bzw. den Beratungsräumen aufhalten. Ein kurzfristiger Aufenthalt in der Küche ist möglich.
  • Alle Mitarbeiter*innen und Adressat*innen tragen sich in die ausliegenden Anwesenheitslisten am PLU und in der Jonasstraße ein.
  • Alle Mitarbeiter*innen, die in Schulen arbeiten, die Gruppen anbieten und die Hausbesuche sowie andere Kontakte mit Adressat*innen und Kooperationspartner*innen durchführen, können ab dem 22.3.2021 einmal in der Woche mit einem Schnelltest auf den Coronavirus getestet werden. Die Tests werden von einer entsprechend ausgebildeten Mitarbeiterin von familie e.V. (ggfs. auch von einer Mitarbeiter*in von tjfbg gGmbH) durchgeführt.
  • Bei allen Kontakten werden die in Berlin geltenden Grundsätze des Gesundheitsschutzes und der Hygiene eingehalten.

Der Plan gilt bis auf Weiteres.

Berlin, 23.03.2021                                                                  Schmieder-Pethke, Geschäftsführung


 

„Corona und Du“

Tipps für Eltern und Jugendliche

 

 

„Corona und Du“ ist ein Projekt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung.    

 

Auf corona-und-du.info/eltern finden Sie Tipps, wie Sie Ihr Kind in Zeiten von Corona aktiv unterstützen können. Außerdem finden Sie Kontaktdaten von Anlaufstellen und Seelsorge-Angeboten, an die Sie und Ihr Kind sich wenden können. Direkt an das Elternportal angegliedert findet auch Ihr Kind unter corona-und-du.info gute Tipps, wie es positiv und psychisch gestärkt durch die Corona-Zeit kommt.  https://www.kjp.med.uni-muenchen.de/download/Flyer_Corona_und_Du_Eltern.pdf

 

Auf corona-und-du.info findest Du richtig gute Infos und Tipps, wie du positiv und psychisch gestärkt durch die Corona-Zeit kommst. Suchst Du Beratung oder schnelle Hilfe, findest Du hier auch die Kontaktdaten von verschiedenen Hilfsangeboten. https://www.kjp.med.uni-muenchen.de/download/Flyer_Corona_und_Du.pdf

 

für Eltern: https://www.corona-und-du.info/eltern/

für Jugendliche: https://www.corona-und-du.info/


Corona-Informationen zu Schule und Kita

 

Schule

 

Ab 9. März 2021 findet für die Klassen 1 bis 6 Wechselunterricht statt. Die Präsenzpflicht in den Schulen bleibt weiterhin aufgehoben, für Abschlussklassen gelten besondere Regelungen.

 

Kita

 

Ab 9. März 2021 stehen die Kitas wieder für alle Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb und für ein Betreuungsangebot von mindestens sieben Stunden/Tag offen.

 

Hotline zum Schulbetrieb (bis 13 Uhr) +49 30 90227-6000 / Hotline zum Kitabetrieb (bis 15 Uhr) +49 30 90227-6600


 

Mit dem Rundschreiben der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales vom 26.2.2021 (SenIAS III A 2.4) stellt die Senatssozialverwaltung klar*:

 

 

Tablets und Drucker zum Homeschooling auch vom LAF und Sozialämtern

 

 

Schüler*innen und Auszubildende im Sozialleistungsbezug, die noch keine digitalen Endgeräte (Tablet, PC oder Laptop) und/oder Drucker für Homeschooling haben, können analog der Regelungen für die Jobcenter rückwirkend ab 1.1.2021 einen Zuschuss vom LAF bzw. Sozialämter erhalten, wenn ihnen die Schule die Geräte nicht zur Verfügung stellt. Das Rundschreiben stellt klar, dass ebenso wie nach SGB II (Jobcenter) auch nach SGB XII und AsylbLG (LAF bzw. Sozialämter der Bezirke) ein Anspruch besteht.

 

Voraussetzung ist, dass Homeschooling oder Hybriduntericht stattfindet.

 

 

1. Bei der Schule ist das Formular „Eigenerklärung“ vorzulegen (mehrsprachig verfügbar):

https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/digitale-schule/ausleihe-digitaler-endgeraete/

 

 

2. Hat die Schule keine Geräte mehr oder lehnt sie die Vergabe ab, muss sie dies auf dem von der Senatsverwaltung für Bildung erstellten Formular Schulbescheinigung bestätigen:

 

http://berlin-hilft.com/wp-content/uploads/2021/02/cb706489817c2fee72463e9aabf60b5f-1.pdf

 

 

3. Erst dann kann man mit dem Antragsvordruck (Flüchtlingsrat Berlin e.V. https://fluechtlingsrat-berlin.de/antrag_schulcomputer/) und der Schulbescheinigung bei der zuständigen Sozialbehörde (LAF, Sozialamt, Jobcenter oder Jugendamt) die Geräte beantragen.

 

 

Vollständigen Artikel unter:

 

https://fluechtlingsrat-berlin.de/news_termine/01-03-2021-senias-stellt-klar-tablets-und-drucker-zum-homeschooling-auch-vom-laf-und-sozialaemtern/

 

*Quelle: Flüchtlingsrat Berlin e.V., Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, www.fluechtlingsrat-berlin.de

 


 Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

 

„DIGITALPAKTSCHULE“ 2019 – 2024

Januar 2021

Fragen zur Ausgabe der mobilen Endgeräte aus dem Sofortausstattungsprogramm für allgemeinbildende Schulen. Zur Absicherung des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause sowie zur Unterstützung des Hybridunterrichts wurden mobile Endgeräte zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler angeschafft.

 

weiterlesen: www.berlin.de/sen/bildung/schule/digitale-schule/digitalpakt/2021_01_19_rundschreiben_sofortausstattumgsprogramm.pdf


 Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung vom 20.01.2021 mit der beschlossenen Neufassung zur SARS-CoV-2 Infektionsschutzmaßnahmeverordnung

 

www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1042819.php


 Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld

 

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit 12.01.2021

 

 Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar. …. weiterlesen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld.html